Beschreibung
URANOGRAPHIA
Berlin 1801
von Johann Elert Bode
Mitte der 1790er Jahre fasste der Berliner Astronom Johann Elert Bode einen Entschluss, der die bisherige Kartographie des Himmels revolutionieren sollte: In seinem Atlas des Himmels – Bode nennt ihn URANOGRAPHIA – sollten alle bisher bekannten und entdeckten Himmelsobjekte verzeichnet sein, so viel, wie bis dato noch auf keinem Kartenwerk. Außerdem wollte Bode alle zur damaligen Zeit geläufigen Sternbilder künstlerisch aufwendig illustrieren lassen, einschließlich der Bilder der südlichen Hemisphäre. Und: mit einer Größe von ca. 90 x 60 cm sollten die Karten der URANOGRAPHIA alles bisher Dagewesene übertreffen.
- ▻ 102 Sternbilder auf 20 Karten
- ▻ 17.200 Himmelskörper, davon:
- ▻ über 2.000 Nebel und Sternhaufen, erstmals nach der Klassifizierung von Herschel belegt.
Unser Faksimile bietet eine originalgetreue Reproduktion dieses bedeutsamen Glanzstücks der Astronomiegeschichte. Lediglich das übergroße Format der Karten wurde auf die »handliche« Größe DIN A2 (ca. 50 x 38 cm) reduziert, ohne dass dadurch die Lesbarkeit des Karteninhalts leidet. Selbst kleinste Eintragungen bleiben deutlich sichtbar.
Der Preis beinhaltet die 74-seitige Begleitbroschüre »Johann Elert Bodes URANOGRAPHIA«, in der die Entstehungsgeschichte der URANOGRAPHIA dargestellt wird. Die Broschüre ist auch einzeln erhältlich. Zur Begleitbroschüre


















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